Ärzte Zeitung, 11.04.2006

BUCHTIP

Lungenfunktion gut verständlich

Fast jeder Kollege kann ohne Probleme ein EKG auswerten. Dagegen macht sich bei der Beurteilung der Lungenfunktion oft mehr als ein Fragezeichen im Kopf breit. Dr. Thomas Rothe möchte mit seinem Buch "Lungenfunktion leicht gemacht" über dieses Manko hinweg helfen.

Um Lungenfunktionsmessungen zu beurteilen, reicht bloßes Auswendiglernen von prozentualen Differenzen der Meßwerte vom Sollwert nicht aus. Wichtig sind auch theoretische Grundkenntnisse. Der Kollege vermittelt die nötigen Grundlagen und weist auf die häufigsten Fehler hin - und wie man sie vermeiden kann. So wird etwa auf die Peak-Flow-Messungen bei Asthmatikern eingegangen und Interpretationsmöglichkeiten vorgestellt.

Von den Lungenfunktionsparametern über die Meßmethoden bis hin zur Interpretation der Blutgase finden interessierte Leser jede Menge Informationen über nicht-invasive pneumologische Diagnostik. Auch Schlafapnoe und Schlafmedizin sind Themen. Wer sich schnell auf 122 Seiten in der Pneumologie weiterbilden will, der kann jetzt mit der neu überarbeitete Auflage dieses Fachbuches die Möglichkeit ergreifen. (cin)

Thomas Rothe: Lungenfunktion leicht gemacht, Jungjohann Verlag, 6. Auflage 2006. 122 Seiten, gebunden, 17,95 Euro, ISBN 3-932-347-60-9

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »