Ärzte Zeitung, 20.01.2011

Keine Gefahr durch Küssen bei Erkältung

MAINZ (eb). Küssen verboten, anfassen erlaubt? Was die Schnupfenabwehr betrifft, gilt eher das Gegenteil.

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Erreger kaum eine Chance haben, sich von Mund zu Mund zu übertragen, heißt es in einer Mitteilung der Techniker Krankenkasse (TK).

Der wahrscheinliche Grund: Die Erkältungsviren gelangen über den Speichel in den Magen und werden dort von der Magensäure abgetötet.

Vorsicht dagegen beim Händeschütteln: Die Viren können auf der Haut mehrere Stunden überleben. Reibt man sich dann die Augen oder berührt seine Nase, kann das schon ausreichen, um den Viren einen sicheren Weg in den Körper zu bahnen.

Deshalb sollte jeder darauf achten, sich nach dem Kontakt mit einem Erkältungs-Kranken die Hände zu waschen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »