Ärzte Zeitung, 24.02.2011

Mit CPAP-Therapie sinkt die Müdigkeit bei Schlafapnoe

NEU-ISENBURG (ikr). Eine kontinuierliche positive Atemwegsdruck-Therapie (CPAP) verringert bei Patienten mit Schlafapnoe die Müdigkeit und erhöht die Energie der Betroffenen.

Das ist jetzt in einer Placebo-kontrollierten Studie mit 59 Männern und Frauen mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom nachgewiesen worden (Sleep 2011; 34(1): 121). Sie erhielten drei Wochen lang entweder eine echte CPAP-Therapie oder Placebo-CPAP.

Im Vergleich zu Placebo hatte sich der Apnoe-Hypopnoe-Index unter echter CPAP-Therapie signifikant verringert, ebenso wie die Müdigkeit - beurteilt anhand mehrerer Scores.

Und die Energie der Patienten hatte zugenommen. Am stärksten hatte sich die Müdigkeit bei Patienten mit dem höchsten Müdigkeitsgrad zu Studienbeginn reduziert. Bei starker Schläfrigkeit hatte sich auch dieser Parameter mit CPAP signifikant verbessert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »