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Meist überflüssig: Tubus bei Frühchen

BERLIN (eb). Bei der Therapie von Frühchen mit Atemnotsyndrom hat sich die Gabe von Surfactant bewährt.

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Dabei sollte allerdings wenn möglich auf die bisher übliche maschinelle Beatmung verzichtet werden, raten Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin.

Denn eine maschinelle Beatmung kann das empfindliche Lungengewebe von Neugeborenen überdehnen und damit schädigen.

Da auch extrem kleine Frühgeborene selber atmen können, genügt meist schon eine einmalige Gabe von etwa 30 Tropfen Surfactant, die unter laryngologischer Kontrolle über einen dünnen, flexiblen Katheter in die Luftröhre erfolgt.

Anschließend wird über eine Maske Atemluft unter leichtem Überdruck (CPAP) in die Atemwege transportiert, um die Lungen offenzuhalten. Dies sei wesentlich schonender als eine permanente Intubation, heißt es in der Mitteilung der DGP.

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