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LÄK Hessen warnt

Weitere Mers-Fälle in Deutschland möglich

Seit über einem Monat grassiert in Südkorea eine Mers-Welle. In Deutschland ist ein Patient gestorben, der sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten infiziert hatte. Die Landesärztekammer Hessen hat jetzt zu mehr Wachsamkeit aufgerufen.

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WIESBADEN. Die Zahl der bestätigten Mers-Erkrankungen in Südkorea ist auf 178 angewachsen, darunter 27 Todesfälle.

Auch in Deutschland ist bereits ein Mers-Patient gestorben, der sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten angesteckt hatte.

Vor diesem Hintergrund warnt die Landesärztekammer Hessen zwar vor Panikmache.

"Allerdings lässt sich ein weiterer Import von Mers-Krankheitsfällen nach Deutschland über die internationalen Verkehrswege nicht ausschließen", wird LÄK-Präsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach in einer Mitteilung zitiert.

Grippeähnliche Symptome

Mers-Infektionen beginnen mit einer akuten grippeähnlichen Erkrankung, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Inkubationszeit betrage in der Regel ein bis zwei Wochen. Bei schweren Verläufen könne sich eine Lungenentzündung entwickeln.

"Wachsamkeit ist wichtig. Wer nach seiner Rückkehr von einer Reise nach Südkorea oder auf die arabische Halbinsel die beschriebenen Symptome feststellt, sollte sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben oder an das örtliche Gesundheitsamt wenden", rät von Knoblauch zu Hatzbach. (eb)

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