Ärzte Zeitung, 19.01.2016

Feinstaub-Alarm in Stuttgart

Verband fordert Fahrverbote

STUTTGART. Als erste Stadt in Deutschland hat Stuttgart einen speziellen Feinstaubalarm ausgerufen. Seit Montag appelliert die Stadt an ihre Bürger, in den nächsten Tagen freiwillig aufs Auto zu verzichten.

Kritik kommt von Umweltverbänden: "Appelle bringen nichts", betont der Umwelthilfe-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Der EU-Grenzwert von 50 μg Feinstaub pro Kubikmeter Luft wird in Stuttgart regelmäßig überschritten.

Eine zweistellige Zahl von Menschen sterbe in der Stadt jedes Jahr vorzeitig wegen hoher Stickstoffdioxid- und Rußwerte, sagt Resch.

Ein besonderes Risiko trügen dabei Kinder, Kranke und alte Menschen. Der Verband klagt vor Gericht gegen das Land, um in Stuttgart Fahrverbote für Dieselfahrzeuge durchzusetzen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Selbstlernende Software erkennt Psychosegefahr

PCs denken anstatt nur zu berechnen: Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln. Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko durch MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen. mehr »

Selbstlernende Software erkennt Psychosegefahr

PCs denken anstatt nur zu berechnen: Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln. Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko durch MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen. mehr »

"Urteil ist verheerendes Signal"

Medi-Chef Baumgärtner ist enttäuscht vom Urteil des Bundessozialgerichts, das Vertragsärzten kein Streikrecht zubilligt. Den Kasseler Richtern attestiert er Mutlosigkeit – nun will er nach Karlsruhe ziehen. mehr »