Ärzte Zeitung, 10.01.2008

TIPP DES TAGES

Konjunktivitis: Ist es Neuroborreliose?

Haben Patienten eine hartnäckige Konjunktivitis, die auf keine Behandlung so richtig anspricht, sollten Sie nach Zeckenbissen und einem eventuellen Erythema migrans fragen - und zwar bis zu 6 Monate zurück. Es kann sein, dass sich eine Neuroborreliose entwickelt, vor allem, wenn Doppelbilder und Schwierigkeiten beim Schließen der Augen als Zeichen einer Hirnnervenbeteiligung hinzukommen.

Bei auffälligen Angaben sollte eine Borreliosediagnostik durchgeführt werden (Serumantikörper gegen den Erreger Borrelia burgdorferi zunächst im ELISA als Suchtest, bei positivem oder grenzwertigem Ergebnis Immuno- oder Westernblot als Bestätigungstest). Außerdem sollte der Patient zeitgleich schon zu einem Fachkollegen überwiesen werden, der mit Liquorpunktion den Verdacht auf Neuroborreliose sichern kann.

(Quelle: www.medizin-online.de/plexus)

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