Ärzte Zeitung, 26.03.2008

Preis für die Erforschung der Taub-Blindheit

MAINZ (ple). Für seine Leistungen in der Erforschung des Usher-Syndroms (USH) ist Professor Uwe Wolfrum vom Institut für Zoologie der Uni Mainz mit dem "Board of Directors Award" der US-Patientenvereinigung "Foundation Fighting Blindness" ausgezeichnet worden. Wolfrum teilt sich den Preis mit einem Kollegen der Harvard-Universität in Boston. Das USH ist die häufigste Erbkrankheit, die zu Gehörverlust und zum Erblinden führt.

Wolfrum konnte mit seinen Forschungen nachweisen, dass die bislang im Zusammenhang mit dem USH identifizierten Eiweißmoleküle in einem Interaktom, also einem Proteinnetzwerk, organisiert sind. Ist eine der Komponenten defekt, führt dies offenbar zur Fehlfunktion des gesamten Netzwerkes.

Weitere Infos zum Forschungsprojekt gibt es im Internet unter www.ag-wolfrum.bio.uni-mainz.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »