Ärzte Zeitung, 01.03.2010

Gesetzänderung hindert Hornhautspenden

FREIBURG (ars). Bei der Lions Hornhautbank Baden-Württemberg an der Universitäts-Augenklinik Freiburg wurden im vorigen Jahr 25 Prozent weniger Hornhäute gespendet als 2008. 

Ursache sei die Umsetzung der EU-Richtlinie durch die deutsche Gesetzgebung, heißt es in einer Mitteilung. So dürfe dem Spender nur bis zu 24 Stunden nach dem Tod Blut für infektiologische Untersuchungen entnommen werden. 

Die vollständige Abklärung einer Spende einschließlich des Gesprächs mit den Angehörigen dauere aber häufig länger als 24 Stunden. Nun fordert die Hornhautbank dringend eine politische Lösung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »