Ärzte Zeitung, 23.06.2011

Können Menschen doch Erdmagnetismus spüren?

WORCESTER (ars). Sind Wünschelrutengänger doch keine Scharlatane? Können sich Menschen ebenso wie Zugvögel an Magnetfeldern orientieren?

Das lichtsensitive Cryptochrom-2-Protein (CRY), das für wandernde Tiere charakteristisch ist, verleiht auch dem Menschen einen Magnetsinn.

Das wiesen US-Forscher aus Worcester nach, indem sie Drosophilafliegen, denen das eigene CRY-Gen fehlte, das menschliche CRY-Gen einsetzten.

Danach waren die Tiere in Verhaltensexperimenten in der Lage, Magnetfelder wahrzunehmen (Nature Communication online).

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