Genmutation schädigt Tastsinn und Hörsinn

BERLIN (eb). Wer gut hört, kann auch gut tasten, und umgekehrt. Beide Sinne haben eine gemeinsame genetische Basis, berichten Forscher aus Berlin.

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Sie hatten Patienten mit Usher-Syndrom, einer erblichen Schwerhörigkeit mit Sehbehinderung, untersucht (PloS Biology). Beim Hören und Tasten werden mechanische Reize in elektrische Signale umgewandelt.

Bisher wurden beim Menschen rund 70 Gene für Schwerhörigkeit identifiziert, aber keine für Tastsinn. Nur die Usher-Patienten mit einer Mutation im Gen USH2A hatten einen unempfindlicheren Tastsinn. Diese Mutation löst auch die Schwerhörigkeit aus.

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