Ärzte Zeitung, 01.10.2014

Uveitis

Arbeit zu Bildgebung ausgezeichnet

HEIDELBERG / LEIPZIG. Zum siebten Mal hat Springer Medizin die beste Originalie der Zeitschrift "Der Ophthalmologe" mit dem Julius-Springer-Preis prämiert (Der Ophthalmologe 2014; 6: 543-547).

Der mit 2500 Euro dotierte Preis 2014 geht an Dr. Lukas Reznicek und Dr. Florian Seidensticker, beide von der LMU München. Sie haben nachgewiesen, dass die Weitwinkel-Fundusautofluoreszenz (FAF) im Vergleich zur konventionellen FAF wichtige zusätzliche Informationen über entzündliche oder vernarbte Veränderungen der Retina bietet.

Bei 32 der 73 untersuchten Augen von Patienten mit posteriorer nichtinfektiöser Uveitis stellten sie mit dem Weitwinkel-Scanning-Laser-Ophthalmoskop (SLO) mehr und ausgedehntere chorioretinale Veränderungen des hinteren Augenfundus fest als mit dem herkömmlichen Farb-SLO. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »