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Schützt ein hoher Kupferspiegel vor M. Alzheimer?

HOMBURG/SAAR (hub). Ist der Kupferspiegel im Liquor hoch, sind auch die kognitiven Leistungen gut. Das sind zumindest die vorläufigen Ergebnisse einer Studie bei Patienten mit Morbus Alzheimer. Für die Studie in Homburg/Saar werden noch Patienten gesucht.

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In der Studie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg wird der Einfluß von Kupfer bei Patienten mit Morbus Alzheimer untersucht. Bisher haben 61 Patienten mit beginnendem M. Alzheimer teilgenommen. Eine Gruppe erhielt täglich 8 mg eines Kupfersalzes, die andere Gruppe ein Placebo. Alle Studienteilnehmer bekamen zusätzlich eine Standardtherapie mit einem Acetylcholinesterase-Hemmer.

Mit neuropsychologischen Tests wurden Gedächtnisleistung, Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit ermittelt. Eine Zwischenauswertung hat ergeben: Patienten mit niedrigen Kupferspiegeln machen mehr Fehler als jene mit hohen Spiegeln. Auch die Konzentration von ß-Amyloid im Liquor war kupferabhängig. Je niedriger der Kupferspiegel, desto höher war die Konzentration des Peptides.

Bisher haben 28 Patienten die Doppelblindphase von 14 Monaten abgeschlossen, so die Forscher. 26 dieser Patienten erhalten auf eigenen Wunsch weiterhin eine ärztlich kontrollierte Therapie mit Kupferorodat. Weitere Studienteilnehmer werden noch gesucht.

Informationen und Kontakt: Uniklinikum des Saarlandes, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Telefon 0 68 41/16 - 2 42 40.

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