Ärzte Zeitung, 14.06.2007

Schützen Antikörper vor M. Alzheimer?

WASHINGTON (ddp). Einen möglicherweise angeborenen Schutz vor M. Alzheimer und ähnlichen Krankheiten, haben US-Forscher entdeckt: Im Blut Gesunder fanden sie Antikörper, die gezielt die Proteine in den für Alzheimer typischen Plaques im Gehirn attackieren. Das erfolgt so spezifisch, dass sie lediglich dann reagieren, wenn sich die β-Amyloid-Proteine bereits zu einer Plaquevorstufe zusammengelagert haben.

Die Antikörper reagierten jedoch nicht nur auf β-Amyloid-Oligomere, sondern auch auf andere zusammengeklumpte Proteine wie Prionen oder die bei Parkinson vorkommenden Lewy-Körperchen. Das berichteten Professor Norman Relkin aus Ithaka und seine Kollegen bei einer internationalen Alzheimer-Konferenz in Washington.

Die Antikörper könnten sich auch für die Behandlung von Patienten mit bestehender Alzheimer-Erkrankung eignen, ergaben erste klinische Studien.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

"GOÄ-Konsens bis Ende 2017 ist sportliches Ziel"

Wann kommt die neue GOÄ? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" verrät GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Reinhard genaueres. mehr »

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »