Ärzte Zeitung, 03.07.2007

Prionen schützen offenbar vor M. Alzheimer

WASHINGTON (ddp). Pathogene Prionen, wie sie bei BSE oder der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit aktiv sind, zerstören bekanntlich das Gehirn, normale Prionen schützen es offenbar.

Hinweise darauf haben britische und US-amerikanische Forscher. Die harmlose, körpereigene Form des Prionproteins konnte in Zellkultur-Versuchen die Bildung der Eiweißablagerungen verhindern, die sich als Plaques im Gehirn von Alzheimer-Patienten ansammeln. Und wurde die Aktivität des Proteins bei Mäusen blockiert, bildeten die Tiere vermehrt Alzheimer-typische Amyloid-Plaques (PNAS 104, 2007, 11062).

Seit einiger Zeit ist auch bekannt, dass Mutationen im Prion-Gen das Alzheimer-Risiko erhöhen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »