Direkt zum Inhaltsbereich

Kalorienarme Diät hält das Gehirn im Alter fit

Veröffentlicht:

Eine kalorienreduzierte Diät verbessert die Gedächtnisleistung im Alter. Darauf deuten Daten einer Interventionsstudie der Universität Münster, an der 51 gesunde Menschen zwischen 50 und 79 Jahren teilgenommen haben. Die Probanden waren leicht übergewichtig mit einem BMI von im Schnitt 28. Nach dreimonatiger Kalorienreduktion um 30 Prozent besserte sich die Gedächtnisleistung auf einer Kognitionsskala um durchschnittlich 20 Prozent.

Sie konnten dabei in Kognitionstests um so mehr Worte merken, je stärker der Nüchtern-Insulinspiegel sank. Bei zwei Kontrollgruppen mit gleich bleibender Ernährung sowie veränderter Fettzusammenstellung ergaben sich keine signifikanten Veränderungen von Gedächtnisleistung und Insulinspiegel. Die Studienautoren um Dr. Veronica Witte schließen daraus, dass Kalorienrestriktion neuroprotektive Mechanismen im Gehirn entfalten kann.

Auf dem DGN-Kongress 2007 hatte Witte bereits Daten einer Studie bei 400 gesunden Personen vorgestellt, die zu ihrem Lebensstil befragt worden waren. Dabei war die kognitive Leistung von bei den Menschen am besten, die einen gesunden Lebensstil mit viel Sport, wenig Nikotin und Alkohol sowie einer gesunden Ernährung pflegten. (ugr/mut)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Ungewöhnliche Studie

Konsequente Blutdrucksenkung – ein Ansatz zur Demenzprävention

Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Besser als Atemtherapie?

Supragastrisches Aufstoßen lässt sich mit Gesang vertreiben

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt