Ärzte Zeitung, 25.03.2009

Demenzgefahr wird überschätzt

Leicester (mut). Menschen mit leichten kognitiven Störungen (mild cognitive impairment, MCI) haben ein geringeres Demenzrisiko als angenommen. Statt 15 Prozent, wie bisher vermutet, entwickeln nach Daten einer neuen Meta-Analyse jährlich nur fünf bis zehn Prozent der MCI-Patienten eine Demenz. Wie die Universität von Leicester in Großbritannien mitteilt, haben Forscher für die Analyse insgesamt 41 Studien bewertet.

Topics
Schlagworte
Demenz (1849)
Neurologie/Psychiatrie (9453)
Organisationen
MCI (85)
Krankheiten
Demenz (2969)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »