Ärzte Zeitung, 14.07.2010

Wenig Vitamin D, schlechte Hirnleistung

CHICAGO (mut). Niedrige Vitamin-D-Blutwerte sind möglicherweise ungünstig für das alternde Gehirn. Darauf deuten Daten einer US-Studie mit 858 Teilnehmern über 65 Jahre. Bei ihnen wurden zu Beginn die Serumwerte für 25-Hydroxy-Vitamin D bestimmt. Bei Teilnehmern mit niedrigen Werten (unter 25 nmol/l) war nach sechs Jahren die Rate für kognitive Beeinträchtigungen um 60 Prozent höher als bei Teilnehmern mit hohen Werten (über 75 nmol/l) und um 31 Prozent höher als bei ausreichenden Werten, berichten die Forscher in den "Archives of Internal Medicine" (2010; 170:1135).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »