Ärzte Zeitung, 26.07.2010

Längeres Lernen senkt das Demenzrisiko

CAMBRIDGE (hub). Eine Demenz hängt nicht vom Ausmaß der pathologischen Veränderungen im Gehirn ab. Wer länger lernt, ist weniger dement, trotz Veränderungen im Gehirn. Das Demenzrisiko sinkt - und zwar um elf Prozent je zusätzlichem Ausbildungsjahr. Das hat die Auswertung der Langzeitdaten von fast 900 Teilnehmern aus drei Studien ergeben, teilt die Universität Cambridge mit. Längeres Lernen ermöglicht es den Betroffenen, die Veränderungen in Hirn besser zu meistern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »