Ärzte Zeitung, 02.12.2010

Analgetika lindern oft Aggression bei Demenz

BERLIN (MUC/FK). In der Spätphase der Demenz machen Aggression mit Schreien und Schlagen oder Unruhe oft Probleme. Dr. Klaus Maria Perrar riet beim DGPPN-Kongress in Berlin, bei plötzlich auftretendem herausforderndem Verhalten zunächst mögliche körperliche und psychische Bedürfnisse zu befriedigen und alle nichtmedikamentösen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Hilft das alles nicht, rät er gemäß einem in Deutschland entwickelten Algorithmus, vor Psychopharmakagabe erst einmal Analgetika zu versuchen, um Schmerz als Ursache auszuschließen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »