Ärzte Zeitung, 24.09.2015

Alzheimer

Therapie mit Antikörper in Entwicklung

GÖTTINGEN. Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), die MBM ScienceBridge GmbH und das Medical Research Council Technology (MRCT) haben eine Lizenzvereinbarung für die Entwicklung einer neuen Therapie gegen Alzheimer unterzeichnet, teilt die UMG mit.

Der Therapieansatz setze auf Antikörper gegen die beiden Abeta Peptide Abeta4-42 und Pyroglutamat-Abeta3-42. Der bislang nur in Tierversuchen erprobte monoklonale Antikörper NT4X werde für die Anwendung bei Menschen weiterentwickelt.

Das MRCT erhalte die weltweite Lizenz für die Erfinderrechte der UMG in Bezug auf die neuartige Therapie für die Behandlung von sporadischer und familiärer Alzheimer-Demenz, die auf dem Antikörper NT4X beruht. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »