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HbA1c normal, Nüchternzucker hoch - was tun?

NEU-ISENBURG (eis). Wie kann man die Diabetestherapie optimieren, wenn der HbA1c normal ist, die Nüchternblutzuckerwerte aber hoch bleiben? Das ist nur eine der Fragen von Kollegen, die gestern bei der Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" gestellt worden sind.

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Bei Typ-2-Diabetikern, die mit Metformin allein oder kombiniert mit niedrig dosiertem Sulfonylharnstoff behandelt werden, ergibt sich häufig folgendes, wie ein Kollege berichtet hat: Die postprandialen Blutzuckerwerte sind tagsüber normal, abends um 140 mg/dl, und die Nüchern-Blutzuckerwerte sind konstant hoch (140 bis 160 mg/dl). Der HbA1c ist im Normbereich unter 6,5 Prozent.

Privatdozent Andreas Hamann aus Heidelberg sieht hier keine dringende Notwendigkeit zur Therapie-Optimierung. Voraussetzung ist, daß der HbA1c verläßlich beurteilbar ist und nicht falsch niedrig ausfällt, etwa durch verminderte Überlebenszeit der Erythrozyten.

Zur Kombination von Metformin mit Sulfonylharnstoffen meint Hamann: "Für gewöhnlich tragen Glitazone zu einer besseren Unterdrückung der hepatischen Glukoseproduktion bei, so daß ein Glitazon ein besserer Kombipartner für Metformin wäre als ein Sulfonylharnstoff."

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