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Führungskräfte brauchen gezielte Vorsorge

HANNOVER (hbr). Deutschlands Führungskräfte brauchen gezielte Vorsorgeuntersuchungen: Zu viele von ihnen haben Probleme mit dem Blutzucker oder dem Fettstoffwechsel, wissen aber nichts davon.

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Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die an der Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) in Wiesbaden gemacht worden ist. Beim Diabeteskongreß in Hannover sind die Daten vorgestellt worden.

Von den 1118 Führungskräften, die im Jahr 2002 in der Klinik untersucht wurden - 91 Prozent von ihnen waren Männer - war jeder zehnte adipös. 5,5 Prozent hatten einen manifesten Diabetes, jeder achte eine erhöhte Nüchternglukose, fünf Prozent erhöhte Zwei-Stunden-Blutzucker-Werte und bei 9,5 Prozent lag der Blutzucker eine Stunde postprandial über 200 mg/dl.

Ein Bluthochdruck war bei zwölf Prozent bereits zuvor bekannt, bei weiteren zehn Prozent wurde er neu entdeckt. Trigliceridwerte lagen bei einem Drittel über 150 mg/dl, bei jedem sechsten über 200, und jeder fünfte hatte LDL-Werte über 160 mg/dl. Nicht einmal jeder zehnte war vorher mit einem Lipidsenker behandelt worden.

"Das ist eine eindrucksvolle Sammlung von Gesundheitsrisiken für Menschen, die mit durchschnittlich 50 Jahren im besten Alter sind", sagte Dr. Klaus Schötta von der DKD. Zumal sie die Klinik nicht wegen gesundheitlicher Probleme aufgesucht hätten, sondern nur zum Gesundheits-Check. Angesichts der hohen Zahl neu aufgedeckter Störungen plädiert Schötta für regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

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