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Diabetiker-Zahl hat sich in 20 Jahren weltweit verachtfacht

WASHINGTON (dpa). Die Zahl der Diabetes-Kranken hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten weltweit knapp verachtfacht. Nach Angaben der Internationalen Diabetes-Föderation leben derzeit 230 Millionen Menschen mit der Krankheit.

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In den 1980er Jahren hatte die Zahl erst bei 30 Millionen gelegen, heißt es in dem jüngsten Bericht der Föderation, der am Wochenende in Washington veröffentlicht worden ist. Von Altersdiabetes kann dabei kaum noch die Rede sein: Die Mehrzahl der Patienten ist heute zwischen 40 und 59 Jahre alt.

Das Land mit den meisten Diabetikern ist China: 39 Millionen Chinesen, das sind jedoch nur 2,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, haben Diabetes. Indien hat 30 Millionen Diabetiker (sechs Prozent aller Erwachsenen). In einigen Nahostländern sowie der Karibik erreicht der Anteil der diabeteskranken Bevölkerung sogar 12 bis 20 Prozent. In Deutschland liegt der Anteil bei sieben bis acht Prozent.

Die Föderation rechnet damit, daß die Zahl der Diabetiker bis Mitte 2025 global auf 350 Millionen Patienten steigt. Als Gründe werden veränderte Lebensgewohnheiten in aller Welt genannt. Der Bericht wurde auf einer Sitzung der US-Diabetes-Gesellschaft präsentiert.

Weitere Infos bei der Internationalen Diabetes-Föderation: www.idf.org

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