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Mit Telemedizin zum Abnehmen

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MÜNSTER (run). Je intensiver die Betreuung bei einer gewichtsreduzierenden Maßnahme ist, desto besser ist meist auch die Compliance. Dass das auch telemedizinisch funktioniert, belegen die Daten der SMART-Studie. An dieser prospektiven Untersuchung über ein Jahr am Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen haben 200 Probanden mit einem BMI von im Mittel 34 kg/m

teilgenommen.

In den ersten sechs Monaten wurden sie wöchentlich je 20 Minuten lang telefonisch zur Diät beraten. Zum anderen erfolgte eine regelmäßige Datenübermittlung des Gewichts über eine Körperfettanalysewaage mit Bluetooth-Technik. Die Patienten stiegen dazu jeden Morgen nüchtern auf die Waage.

Das Ergebnis: Nach einem halben Jahr hatten die Probanden im Mittel sieben Kilo an Gewicht verloren, die durchschnittliche Kalorienaufnahme pro Tag war von 2220 auf 1700 gesunken. Die Häufigkeit eines Metabolischen Syndroms reduzierte sich von fast 50 Prozent auf 42 Prozent, wie Sabine Frisch aus Bad Oeynhausen beim Kongress Diabetes 2009 in Münster berichtete.

Lesen Sie dazu auch: Weniger Hypoglykämien mit basaler Therapie bei Typ 2 Training zum Gefühl für die richtige Insulinmenge Was Diabetiker wissen müssen, die eine Fernreise antreten Exenatide hilft beim Abspecken

Lesen Sie dazu auch kurz notiert: Niedriger glykämischer Index bringt es Psychoedukation lindert Depressionen Hohes Erkrankungsrisiko nach Gestationsdiabetes Rauchen ist bei Typ-1-Diabetes verbreitet Große Diabetes-Tagung steht vor der Tür

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