Ärzte Zeitung, 10.07.2009

Ärzte und Apotheker beraten besorgte Diabetiker

Medienberichte zu Krebsrisiko haben aufgeschreckt

NEU-ISENBURG (Rö). Berichte in den "Tagesthemen" und Zeitungen haben Diabetiker aufgeschreckt. Von Ärzten und Apothekern wollten sie wissen: Was ist dran am Thema Krebs und Lantus®?

Die Meldungen zu einer möglichen Krebsgefahr im Zusammenhang mit einer Lantus®-Therapie hätten sogar dazu geführt, dass einige Patienten sofort die Glargin-Therapie abgesetzt haben, berichten stellvertretend für viele Kollegen eine Ärztin und ein Apotheker heute in der Beilage "ApothekerPlus".

Nach dem Wochenende mit den beängstigenden Mitteilungen in den Publikumsmedien seien sie dann mit Blutzuckerwerten um 400 mg/dl in die Praxis gekommen, so Dr. Eva-Maria Fach, Diabetologin aus Rosenheim.

Manfred Krüger, Apotheker aus Krefeld, hat gemeinsam mit Hausärzten der Umgebung eine gemeinsame Vorgehensweise beschlossen, um für Patienten Klarheit zu schaffen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »