Ärzte Zeitung, 10.07.2009

Ärzte und Apotheker beraten besorgte Diabetiker

Medienberichte zu Krebsrisiko haben aufgeschreckt

NEU-ISENBURG (Rö). Berichte in den "Tagesthemen" und Zeitungen haben Diabetiker aufgeschreckt. Von Ärzten und Apothekern wollten sie wissen: Was ist dran am Thema Krebs und Lantus®?

Die Meldungen zu einer möglichen Krebsgefahr im Zusammenhang mit einer Lantus®-Therapie hätten sogar dazu geführt, dass einige Patienten sofort die Glargin-Therapie abgesetzt haben, berichten stellvertretend für viele Kollegen eine Ärztin und ein Apotheker heute in der Beilage "ApothekerPlus".

Nach dem Wochenende mit den beängstigenden Mitteilungen in den Publikumsmedien seien sie dann mit Blutzuckerwerten um 400 mg/dl in die Praxis gekommen, so Dr. Eva-Maria Fach, Diabetologin aus Rosenheim.

Manfred Krüger, Apotheker aus Krefeld, hat gemeinsam mit Hausärzten der Umgebung eine gemeinsame Vorgehensweise beschlossen, um für Patienten Klarheit zu schaffen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »