Diabetes

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Modul: Strategien zur Gewichtsreduktion bei Typ-2-Diabetes

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Ärzte Zeitung, 19.10.2010

Mittelmeer-Diät halbiert Diabetes-Risiko

REUS (ob). Eine tägliche Ernährung, die sich an der sogenannten Mittelmeer-Diät orientiert, halbiert das Risiko für einen Diabetes mellitus - auch ohne Verringerung der Kalorienzufuhr, ohne Gewichtsreduktion oder verstärkte körperliche Aktivität, wie Forscher jetzt herausfanden.

Mittelmeer-Diät halbiert Diabetes-Risiko

Fisch und Nüsse als wichtige Bestandteile der Mittelmeerkost: das Diabetes-Risiko lässt sich damit offenbar um bis die Hälfte reduzieren.

© Leonid Nyshko / fotolia.com

Beobachtet wurde diese Risikoreduktion in der jetzt publizierten Substudie einer laufenden großen Ernährungsstudie in Spanien (Diabetes Care online). In dieser Substudie sind 418 Personen ohne Diabetes-Erkrankung drei Gruppen zugeteilt worden, die sich durch ihre Ernährungsgewohnheiten unterschieden.

Personen in der Kontrollgruppe wurden in fettarmer Kost unterwiesen. In den beiden übrigen Gruppen sollte dagegen regelmäßig "Mittelmeer-Kost" auf den Tisch kommen, bestehend aus vermehrtem Obst-, Gemüse- und Fischkonsum und eingeschränktem Genuss von rotem Fleisch und Wurstwaren.

Die beiden "mediterranen" Gruppen unterschieden sich durch eine wesentliche Nuance: Die eine wurde zum freizügigen Gebrauch von Olivenöl, die andere zum reichhaltigen Genuss von Nüssen animiert. Ratschläge zur Kalorienrestriktion oder körperlichen Aktivität wurden von den Wissenschaftlern nicht erteilt.

Dementsprechend gab es im vierjährigen Beobachtungszeitraum in puncto Körpergewicht und körperliche Bewegung auch keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen.

Sehr deutlich unterschieden sie sich dafür in puncto Diabetes-Entwicklung: Während im Falle der mediterranen Kost 10,1 Prozent (Olivenöl-Gruppe) und 11,0 Prozent (Nüsse-Gruppe) der Teilnehmer einen manifesten Diabetes entwickelt, lag die Inzidenzrate in der Kontrollgruppe bei 17,9 Prozent.

Auf Basis der gepoolten Daten beider Gruppen mit "Mittelmeer-Kost" ergab sich eine relative Reduktion des Diabetesrisikos um 52 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe mit fettarmer Ernährung.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Reden ist gut, Handeln ist besser

[20.10.2010, 09:25:25]
Dr. Nabil Deeb 
Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für einen Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !



Reduce the plant antioxidant substances, the risk of type 2 diabetes mellitus and its consequences ? !



Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53140 Bonn / GERMANY


Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
2.-HDL, LDLØ
3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


Bioverfügbarkeit:-

Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.

Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern .

Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf.

Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

Eine sehr kleine inverse Assoziation zwischen der Einnahme insgesamt Obst und Gemüse und Krebsrisiko wurde in EPIC-Studie „“ EPIC-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2010; doi: 10.1093/jnci/djq072 „“ beobachtet. Angesichts der geringen Größe der beobachteten Assoziationen, ist Vorsicht bei der Interpretation der EPIC-Studie zu empfehlen .

Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für einen Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !

Reduce the plant antioxidant substances, the risk of type 2 diabetes mellitus and its consequences ? !

Réduire les substances anti-oxydantes des plantes, le risque de diabète de type 2 et ses conséquences? !

Minska anläggningen antioxidationsmedel, risken för typ 2 diabetes och dess konsekvenser ? !

Reduser antioksidant plantesammensetninger risikoen for type 2 diabetes mellitus og dens konsekvenser ? !


Literatur beim Verfasser.


Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association.

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association.

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 10 01 35
53439 Bad Neuenahr / GERMANY

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