Diabetes

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Strategien zur Gewichtsreduktion bei Typ-2-Diabetes

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 15.11.2011

Ist 2030 jeder zehnte Erwachsene zuckerkrank?

BRÜSSEL (dpa). Wenn nichts getan werde, könnte die Zahl der Diabetes-Kranken weltweit von 366 Millionen in diesem Jahr auf 552 Millionen bis zum Jahr 2030 steigen, schätzt die International Diabetes Federation (IDF) in ihrem aktuellen Diabetesatlas.

"Wir fordern führende öffentliche Persönlichkeiten und führende Politiker der Welt auf, umgehend den Kampf gegen die Krankheit aufzunehmen", sagte IDF-Präsident Jean Claude Mbanya.

Nach Angaben des IDF wissen weltweit rund 183 Millionen Menschen gar nicht, dass sie erkrankt sind. Die IDF geht von einem besonders starken Anstieg in armen Regionen wie Afrika aus.

Besonders stark betroffen von der Zuckerkrankheit sind zudem Kinder in Europa: 116.000 leiden unter Typ-1-Diabetes, 18.000 Kinder sind 2011 neu daran erkrankt - mehr als in jeder anderen Region weltweit.

IDF: Politik soll handeln

Der Vorsitzende von IDF Europa, Chris Delicata, forderte die Politik zum Handeln auf und warnte vor Einschnitten in der medizinischen Versorgung wegen der Finanzkrise.

Der IDF ist die Dachorganisation von mehr als 200 nationalen Diabetes-Organisationen in rund 160 Ländern.

Der Verband wurde 1959 mit Sitz in Brüssel gegründet und fördert die Prävention, Behandlung und Heilung der Zuckerkrankheit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »