Ärzte Zeitung, 13.02.2012

Diabetesprävention: Beratung zur Ernährung lohnt sich

ATHEN (eb). Schon ein kleiner Ernährungs-Switch hilft bei der Diabetesprävention, berichten griechische Forscher (Diabetes Res Clin Pract 2011; online 26. September).

Sie haben 126 Probanden mit hohem Diabetesrisiko ein Jahr lang alle zwei Monate zur Ernährung beraten. Ziel war die Reduktion gesättigter Fettsäuren auf unter 10 Prozent, die Reduktion des Fettanteils an der Ernährung auf unter 30 Prozent; zudem sollten die Probanden pro 1000 kcal Nahrungsenergie 15 g Ballaststoffe zu sich nehmen und fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen.

Ergebnis: Am Ende der Studie wurden deutlich weniger Fett und Fleisch, aber mehr Ballaststoffe gegessen. Die Teilnehmer nahmen 1,73 kg Gewicht ab und verbesserten ihre Nüchternglukose und das Gesamtcholesterin.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »