KV und Kasse raten zu Teststreifen in mittlerer Preislage

KÖLN (iss). Im Rheinland sollen niedergelassene Ärzte bei Patienten mit Diabetes bevorzugt Blutzuckermessgeräte und -teststreifen aus dem mittleren Preissegment verordnen. Darauf haben sich die KV Nordrhein (KVNo) und die Krankenkassen verständigt.

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In Nordrhein geben die Kassen pro Jahr 80 Millionen Euro für Blutzuckerteststreifen aus. In einer gemeinsamen Patienteninformation klären die KVNo und die Kassen die Patienten über die Notwendigkeit einer wirtschaftlichen Verordnungsweise der Ärzte auf.

Sie verweisen auf die großen Preisunterschiede bei den Streifen und darauf, dass mittelpreisige Testsysteme genau so zuverlässig messen wie teurere und für eine ausreichende und wirtschaftliche Versorgung genügen.

"Weiterhin kann Ihr Arzt aus einem breiten Angebot wählen, um das für Sie passende Gerät zu finden", heißt es in dem Schreiben, das die KVNo an die Ärzte gesandt hat. Patienten erfahren dort auch, wie viele Teststreifen Ärzte verordnen dürfen.

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