Ärzte Zeitung, 21.05.2013

Diabetes

Bei geringer Bildung ist das Risiko erhöht

LEIPZIG. Niedriger Sozialstatus und schlechte Bildung sind mit einem erhöhten Risiko für Diabetes verbunden. Besonders bei Frauen ist geringe Bildung oft mit Übergewicht und Typ-2-Diabetes assoziiert, hat Professor Alexandra Kautzky-Willer von der Medizinischen Universität Wien beim Diabeteskongress berichtet.

Frauen mit Diabetes haben zudem doppelt so oft Depressionen wie Männer mit Diabetes und im Vergleich auch öfter Essstörungen, heißt es in einer DDG-Mitteilung.

Daher setzt sich Kautzky-Willer für eine geschlechtsspezifische Erkennung und Behandlung bei Diabetes und den Komplikationen ein.

"Individuelle geschlechtersensitive Schulung und Betreuung sind in jedem Fall ein wesentlicher Bestandteil des Therapieerfolgs ", betont die Diabetologin in der DDG-Mitteilung. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »