Ärzte Zeitung, 28.04.2014

Diabetes

Verdreifachtes Risiko bei kranken Eltern

POTSDAM-REHBRÜCKE. Familiäre Vorbelastung beeinflusst das Diabetes-Risiko relativ stark. Menschen, deren Mutter oder Vater an Typ-2-Diabetes erkrankt ist, haben hierdurch ein etwa 1,7-fach erhöhtes Diabetes-Risiko im Vergleich zu Personen ohne familiäre Vorbelastung.

Das hat eine Auswertung der EPIC-Studie mit mehr als 27.000 Teilnehmern ergeben (Diabetes Research and Clinical Practice 2014, online 28. März).

Personen, bei denen beide Eltern erkrankt sind, haben danach sogar ein fast dreifach höheres Risiko. Dies ist mit einem Risikoanstieg vergleichbar, der sich durch das Altern um etwa 10 und um etwa 20 Jahre ergibt.

Zum Beispiel hätte ein vierzigjähriger Mensch, dessen Eltern beide an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, in etwa ein so hohes Risiko wie ein sechzigjähriger Mensch, dessen Mutter und Vater nicht daran leiden. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »