Ärzte Zeitung, 03.05.2005

UV-Werte können jetzt per SMS abgefragt werden

BERLIN (ddp.vwd). Einem Sonnenbrand läßt sich jetzt besser vorbeugen - mit Hilfe eines Handys. Per SMS könne ab sofort für beliebige Orte die Sonnenintensität und das individuelle Risiko abgefragt werden, teilt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen mit. Außer den normalen Kosten für eine Kurznachricht fallen für den Service keine Gebühren an.

Wichtiges Kriterium für das Sonnenbrand-Risiko ist bekanntlich die Stärke der UV-Strahlung. Auch Bewölkungsdichte, geographische Lage und Besonderheiten wie Schnee oder Wasser lassen das Risiko von Ort zu Ort teilweise erheblich variieren.

Der Computer-Service verfügt über diese Parameter und kann so ortsbezogene Daten innerhalb weniger Sekunden liefern. Grundlage für den neuen Handy-Service sind tagesaktuelle Ozonschichtmessungen via Satellit.

Wer das Angebot nutzen möchte, muß sich zunächst im Internet unter www.uv-check.de kostenlos registrieren. Gleich danach wird dem Teilnehmer die Telefonnummer für seine SMS-Abfragen mitgeteilt. Jedes Mal, wenn der Nutzer per Kurznachricht oder E-Mail Standort und Bewölkungsdichte angibt, bekommt er für sein Profil umgehend eine Information zur ungeschützten Verweildauer in der Sonne.

Der UV-Check ist täglich überall per Handy oder online abrufbar. Die Infos für den jeweiligen Tag sind für Deutschland und viele Urlaubsländer erhältlich.

Topics
Schlagworte
Haut-Krankheiten (1972)
Dermatologie (2726)
Organisationen
BVDD (73)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »