Lichtschutzfaktor 25 ist im Winterurlaub das Minimum

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BERLIN (Smi/dpa). Bundesbürger, die ihren Winterurlaub in den Bergen verbringen wollen, sollten eine Sonnencreme mit einem Schutzfaktor von mindestens 25 benutzen.

Diesen Tip sollten Hausärzte ihren Patienten mit auf den Weg geben, rät Dr. Claas Ulrich vom Haut Tumor Centrum der Berliner Charité im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Da die Ozonschicht auch über Europa immer dünner werde, nehme die Strahlenbelastung durch die Sonne in Höhenlagen wie den Alpen weiter zu.

Die UV-Strahlung werde durch die Reflexion im Schnee verstärkt und könne außer akutem Sonnenbrand auch hellen Hautkrebs sowie Hautalterung begünstigen. Viele Schnee- und Sonnenhungrige seien sich dieser Gefahr jedoch kaum bewußt.

Besonders empfindlich seien Nase, Ohren, Lippen, Augenlider oder Glatzen. Ulrich empfiehlt, vor allem die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden und rät vom Sonnenbad in den Bergen generell ab.

In Deutschland erkranken nach Charité-Angaben jedes Jahr 100 000 Menschen neu an einem Basalzellkarzinom, der häufigsten Form des hellen Hautkrebs.

Weitere Infos erteilt das Haut Tumor Centrum der Charité unter der Telefon-Nummer 030-450 518 265

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