Ärzte Zeitung, 29.01.2008

Wundversorgung in der Kritik

 Wundversorgung in der Kritik

Eine Patientin mit Ulcus cruris wird verbunden. Gerade bei alten Menschen müssen oft chronische Wunden versorgt werden.

Foto: Klaro

NEU-ISENBURG (eb). Bis zu vier Millionen Patienten haben chronische Wunden. Trotz wohlbekannter Vorteile feuchter Verbände erhält aber nur etwas mehr als die Hälfte der Betroffenen moderne Wundauflagen.

Dieses Defizit bei der Versorgungsqualität kritisiert nun der Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC). Er beruft sich dabei auf eine repräsentative Umfrage bei niedergelassenen Ärzten, überwiegend Allgemeinmediziner und Internisten, durch das Kieler Institut für Gesundheits-System-Forschung. Hauptursache für die Defizite sieht der BDC im wirtschaftlichen Druck auf die Niedergelassenen.

Lesen Sie dazu auch:
Versorgungsdefizite bei chronischen Wunden

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »