Ärzte Zeitung, 21.09.2011

Blaulichttherapie lindert Symptome bei Neurodermitis

MAINZ (eb). Für Neurodermitiker kann die Blaulichttherapie eine geeignete Therapie-Option sein: Das hat eine Studie der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz ergeben, an der 36 Patienten teilgenommen haben.

Weitere Studien mit mehr Teilnehmern sind nun nötig, um dieses Ergebnis zu bestätigen und mehr über den Wirkmechanismus dieser Therapie zu erfahren. Eine solche Studie wird in Kürze starten.

In der Studie gingen die Wissenschaftler der Frage nach, inwieweit die Blaulichttherapie den klinischen Verlauf bei Patienten mit schwerer Neurodermitis beeinflussen kann und wie sie im Detail wirkt.

Wesentliche Besserung bei sechsmonatiger Anwendung

"Die Beobachtung der klinischen Symptome und die Einschätzung der Patienten zeigten, dass eine Ganzkörperbestrahlung mit blauem Licht eine attraktive Therapiemethode ist, um die Krankheit langfristig zu kontrollieren", wird Privatdozent Detlef Becker von der Mainzer Hautklinik in einer Mitteilung der Universitätsmedizin zitiert.

"Insgesamt zeigte sich bei sechsmonatiger Anwendung eine wesentliche Besserung der Symptome - die wir nach einem bestimmten Schema mit dem EASI-Index beurteilen. Dies ist eine gängige Methode zur Bestimmung der Ausdehnung und des Schweregrads der Neurodermitis."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »