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Weiterhin klinische Studien zu Ramipril

NEU-ISENBURG (eb). Zur Ein- oder Umstellung auf Ramipril bietet Aventis jetzt ein Delix®-Startset an. Das Besondere: Damit können nicht nur Hypertoniker, sondern auch KHK- und andere kardiovaskuläre Risikopatienten behandelt werden. Und: Das Unternehmen macht weitere klinische Studien mit dem ACE-Hemmer.

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Der ACE-Hemmer von Aventis ist nicht allein indiziert bei Hypertonie und bei Patienten mit KHK, Diabetes, peripherer arterieller Verschlußkrankheit oder Schlaganfall. Weitere Anwendungsgebiete sind: die Herzinsuffizienz nach frischem Herzinfarkt und die nicht-diabetische glomeruläre Nephropathie.

Das breite Anwendungsspektrum hat natürlich etwas zu tun mit der intensiven klinischen Forschung zu dem ACE-Hemmer. Und die klinische Forschung von Aventis zu Ramipril geht auch weiter. Wie das Unternehmen mitteilt, laufen unter anderen zur Zeit zwei besondere Studien mit Ramipril (wir berichteten).

Die eine Studie ist die DREAM-Studie, in der vor allem geklärt werden soll, ob der ACE-Hemmer bei gestörter Glukose-Toleranz die Progression zum manifesten Typ-2-Diabetes verhindert. In der anderen Studie (PHARAO) soll geklärt werden, ob Ramipril die Entwicklung einer manifesten Hypertonie bei Patienten verhindert, die einen noch normalen Blutdruck haben. Ein noch normaler Blutdruck wird definiert als systolisch 130 bis 139 mmHg und als diastolisch 85 bis 89 mmHg. Endergebnisse sollen bis 2006 vorliegen.

Erst vor kurzem waren Ergebnisse der HOPE-TOO-Studie vorgestellt worden. In dieser Studie waren die Langzeiteffekte der Ramipril-Therapie in einem um 2,6 Jahre verlängerten Follow-up der HOPE-Teilnehmer untersucht worden. Haupt-Ergebnis: Der in der HOPE-Studie festgestellte Nutzen von Ramipril bleibt erhalten. Die Rate der in der Beobachtungsphase aufgetretenen kardiovaskulären Ereignisse betrug 7,9 und 8,4 Prozent zu Gunsten von Ramipril.

Zur Erinnerung: Die HOPE-Studie, eine für die Therapie bei mit hohem kardiovaskulärem Risiko wegweisende Studie, hatte vor allem ergeben, daß Ramipril die Inzidenz der kombinierten Ereignisse (kardiovaskulärer Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall) um 22 Prozent senkt.

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