Ärzte Zeitung, 16.04.2004

Sirolimus-Stent hält sogar kleine Gefäße offen

MANNHEIM (Rö). Mit einem Sirolimus-beschichteten Stent ist sogar bei Patienten mit kleinen Koronargefäßen die Restenose-Rate niedrig. Dies belegen Daten aus dem Deutschen Cypher-Register, die die Arbeitsgruppe um Dr. Benny Levenson, niedergelassener Kardiologe in Berlin, bei der Kardiologen-Tagung in Mannheim vorgestellt hat.

In dem Register wurden bei über 1900 Patienten Stents in Gefäße mit einem Durchmesser von unter drei Millimetern implantiert. Bei kleinen Gefäßen ist die Restenoserate mit herkömmlichen Stents mit 50 Prozent hoch. In der Studie mußte nur bei elf Prozent der Behandelten erneut eine Ballondilatation gemacht werden. Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall zusammengenommen wurden bei zwei Prozent registriert. Die Langzeitsterberate lag bei 0,8 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »