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Forscher finden Hinweise auf Nanobakterien in Plaques

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ROCHESTER (ple). US-Forscher glauben, Beweise für die Existenz von Nanobakterien gefunden zu haben. Sie isolierten aus Gefäßen von Patienten, etwa aus Plaques der Karotiden, kalzifizierte Nanopartikel, in denen sie DNA oder den RNA-Baustein Uridin indirekt nachwiesen.

Wie die Forscher um Dr. John Lieske von der Mayo-Klinik in Rochester berichten, entdeckten sie im Elektronenmikroskop, daß Partikel, isoliert von Patienten, Zellwände haben. Die Publikation der Forscher erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift "American Journal of Physiology: Heart and Circulatory Physiology" und ist schon jetzt Online abrufbar.

Ähnliche Strukturen seien auch in anderen Organen gefunden worden und könnten die Ursache von Verkalkungen sein. Die Nanopartikel - zwischen 30 und 150 Nanometer klein - vermehren sich sogar nach Angaben der Forscher in der Kulturschale. Zu klären sei allerdings, ob die Nanopartikel lebende Organismen sind.

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