Ärzte Zeitung, 01.09.2004

Single-Herzen sind besonders in Gefahr

MÜNCHEN (dpa). Liebe, Partnerschaft und befriedigende soziale Beziehungen sind offenbar auch im medizinischen Sinne gut fürs Herz. Allein Lebende haben einer dänischen Studie zufolge ein vierfach erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod, wie Forscher beim Kardiologie-Kongreß in München berichteten.

"Von allen untersuchten sozialen Faktoren war Alleinleben jener, der am stärksten mit dem plötzlichen Herztod in einem Zusammenhang stand", sagte Melgaard Nielsen vom Aarhus Unikrankenhaus. Und Schweizer Wissenschaftler fanden in Interviews heraus, daß auch bei der Genesung von einer Herzerkrankung ein liebevoller Partner ein wichtiger positiver Faktor.

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