Kardiologie

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Diabetes und Herzinsuffizienz – Update 2017

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie

Thrombose/Schlaganfall

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Thromboembolische Ereignisse bei Adipositas – Leitsymptome schwerer erkennbar

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 31.03.2008

Die Zahl der Herztoten weiter rückläufig

MANNHEIM (dpa). Immer weniger Menschen in Deutschland sterben an einer Herzkrankheit. Im Jahr 2006 gab es 223 793 Herztote - gut zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Das geht aus einer Analyse von Dr. Ernst Bruckenberger aus Hannover hervor, der die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes ausgewertet hat. "Damit wird ein seit Jahren verzeichneter Trend fortgesetzt", sagte Bruckenberger bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. Hauptgrund für die rückläufigen Zahlen sei "die gute Versorgung mit immer besser werdenden Therapien", sagte der Sprecher der Gesellschaft, Professor Eckart Fleck.

Im Jahr 2006 starben der Analyse zufolge 144 189 Menschen an Durchblutungsstörungen des Herzens (ischämischen Herzkrankheiten), davon 59 938 an einem akuten Herzinfarkt. Herzklappen-Krankheiten waren die Todesursache bei 11 246 Patienten, Herzrhythmus-Störungen bei 20  970, Herzinsuffizienz bei 47 079 und angeborene Fehlbildungen bei 489 Menschen. Die Zahl der Toten ging bei diesen Herzkrankheiten in allen Altersgruppen zurück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »