Ärzte Zeitung, 28.04.2008

Je nach Sport wird das Herz anders umgebaut

HARVARD (ars). Sport ist nicht gleich Sport: Ausdauertraining vergrößert die rechte und die linke Herzkammer, Krafttraining dagegen verdickt den Herzmuskel, aber nur des linken Ventrikels.

Der größte Unterschied ergab sich für die diastolische Funktion: Bei den Ausdauersportlern nahm sie zu, bei den Kraftsportlern ging sie zurück, blieb allerdings im Normbereich. Das berichten Forscher aus Harvard, die 75 Studenten ein intensives 90-tägiges Training absolvieren ließen und sie echokardiografisch untersuchten.

Ziel der Wissenschaftler ist nun, Herz-Patienten je nach Art ihrer Erkrankung ein maßgeschneidertes Sportprogramm zusammenzustellen (J Appl Physiol 104, 2008, 1121).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »