Ärzte Zeitung, 29.09.2008

Bedarf an Angiologen wird weiter steigen

MANNHEIM (eb). Es gibt in Deutschland 600 niedergelassene Angiologen und 1100 in großen Krankenhäusern. Nicht jede große Klinik hat also einen voll ausgebildeten Angiologen im Ärzteteam.

Ein solcher ist besonders bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien einer Gefäßerkrankung wichtig. Diese Patienten können dort, wo kein Angiologe vor Ort ist, nicht angemessen behandelt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie hat zu ihrer Jahrestagung in Mannheim deshalb gefordert, dringend mehr Angiologen auszubilden. Denn mit der Alterung der Gesellschaft steigt der Bedarf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »