Ärzte Zeitung, 18.05.2010

Ist rotes Fleisch gar nicht ungesund?

BOSTON (ars). Muss die Empfehlung, wenig rotes Fleisch zu essen, revidiert werden? Das legt eine riesige Metaanalyse - 20 Studien mit über 1,2 Millionen Teilnehmern aus zehn Ländern in vier Kontinenten - nahe (Circulation online). Demnach macht nicht Rind-, Lamm- oder Schweinefleisch an sich anfällig für Stoffwechselkrankheiten. Vielmehr stellt geräuchertes, gepökeltes, gesalzenes oder chemisch konserviertes Fleisch wie Wurst oder Schinken eine Gefahr dar: Der Verzehr ist assoziiert mit einem um 42 Prozent erhöhten Risiko von KHK und einem um 19 Prozent erhöhten Risiko für Diabetes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »