Ärzte Zeitung, 01.05.2011

Erfolg mit Stammzellen bei schwerer pAVK

MANNHEIM (eb). Injektionen von Knochenmark-Stammzellen in Beingefäße können bei besonders schwerer pAVK (kritische Extremitätenischämie) die Amputationsrate verringern, meldet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie.

In einer Studie bei 90 pAVK-Kranken (Zwischenauswertung) wurde bei zwölf Prozent der mit Stammzellen behandelten eine Amputation oberhalb des Knöchels nötig, mit Placebo bei 24 Prozent.

Mit Stammzellen nahm die Wundgröße um 27 Prozent ab, mit Plazebo und konventioneller Wundversorgung um 32 Prozent zu.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »