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Auszeichnung für Forschungsarbeit zu Gefäßleiden

FRANKFURT/MAIN (eb). Bei der 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) in Frankfurt am Main wurden Nachwuchswissenschaftler für herausragende Arbeiten in der Angiologie geehrt.

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Der Promotionspreis ging an Dr. Sebastian F. Mause vom Uniklinikum Aachen. Er erhielt den mit 2.500 Euro dotierten Preis für seine Dissertation "Thrombozytäre Mikropartikel als Transfersystem biologischer Informationen und Modulatoren der vaskulären Inflammation und Regeneration".

Darin zeigte Mause, dass Mikropartikel, die bei der Aktivierung von Thrombozyten freigesetzt werden, ein Transportsystem für spezifische biologische Botenstoffe darstellen. Somit können sie im Rahmen der Arteriosklerose lokale Entzündungsprozesse beeinflussen, teilt die DGA mit.

Mikropartikel fördern vorteilhafte Eigenschaften endothelialer Vorläuferzellen, die ein mobiles Reparatursystem darstellen. Es beschleunigt die Regeneration der verletzten Gefäßwand und kann das Ausmaß der Restenose nach Gefäßverletzung begrenzen.

Diese Erkenntnis und die Modulation des Reparatursystems ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung einer zellbasierten Therapie, bei der Vorläufer- oder Stammzellen zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen genutzt werden können.

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