Kardiologie

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Ärzte Zeitung, 26.10.2011

Neue Wege bei kranken Kinderherzen

NEU-ISENBURG (eb). Mit dem Gerd Killian-Fonds fördert die Deutsche Herzstiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler.

Zwei Projekte auf diesem Gebiet wurden mit der Gerd Killian-Projektförderung ausgezeichnet, die mit insgesamt 60.000 Euro dotiert ist.

Zur Planung der operativen oder interventionellen Korrektur eines Herzfehlers werden präzise Daten über die Druck- und Flussverhältnisse im Inneren des kranken Herzens und der Blutgefäße benötigt.

MRT statt Röntgen

Die Bestimmung von Druckwerten erfordert das Vorschieben eines feinen Katheters in das Herzinnere oder in Blutgefäße.

Am Deutschen Herzzentrum in München entwickelt Privatdozent Sohrab Fratz nun ein Verfahren, wie man das Vorschieben des Katheters mithilfe der MRT kontrollieren kann und daher ohne Röntgenstrahlen auskommt.

Und eine Methode, wie man Betablocker in der Behandlung der Herzinsuffizienz individuell optimal dosieren kann, erforscht Dr. Boris Schmitt vom Deutschen Herzzentrum Berlin. Er nutzt dafür ebenfalls die MRT.

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