Ärzte Zeitung, 16.04.2012

Erneut Hinweise: Rotwein schützt Gefäße

Erneut Hinweise auf Gefäßschutz durch Rotwein

MANNHEIM (ob). Für die gefäßschützende Wirkung von Rotwein, die mit einem verringerten Herzinfarktrisiko einhergeht, haben deutsche Wissenschaftler jetzt eine mögliche Erklärung in einer beim DGK-Kongress in Mannheim vorgestellten Studie gefunden.

Im Tierversuch war Rotwein - im Unterschied zu Weißwein - in der Lage, die Atherosklerose-Bildung in der Aorta deutlich zu reduzieren.

Dieser Effekt ging einher mit einer hemmenden Wirkung auf die Aktivität bestimmter Wachstumsfaktoren (Platelet-derived growth factors, PDGF), die mit der Entstehung von atherosklerotischen Gefäßveränderungen in Verbindung gebracht werden.

"Die aktuellen Ergebnisse bieten eine molekulare Erklärung für die gefäßprotektiven Effekte von Rotwein", so das Fazit von Dr. Jan Sparwel vom Herzzentrum der Universität Köln.

[17.04.2012, 23:25:38]
Dr. Horst Grünwoldt 
Ein guter Roter
Ich glaube zwar nicht, daß ein Tierversuch die gefühlten positiven Wirkungen meines "petit rouge" zum Abendessen bestätigen kann. Schließlich sind Ratten, Mäuse und anderes Getier keine kultivierten Rotweintrinker und leiden gewöhnlich auch nicht an Atherosklerose.
Man kann aber nach generationenlangen "Menschen-Versuchen" in südländischen Zivilisationen den Gebrauch des weißen oder roten "Stöffche" zum Essen und danach, gewiß nicht als gesundheitlich abträglich beurteilen, solange es nicht -wie in germanischen Breiten- als 1,5 Liter "Bauerntrunk"- Fusel unter "Pennern" oder "Berbern" zur Anwendung kommt.
Dort wird ja dann auch das diätetische Problem "Arterien-Verkalkung" durch das Krankheitsbild "Lebercirrhose" ersetzt.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (ein Bacchus-Sohn), Rostock  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »