Ärzte Zeitung, 19.11.2012

EKG

Sport kann zu Auffälligkeiten führen

DÜSSELDORF. Das Ruhe-EKG von Sportlern kann differenzialdiagnostisch Probleme bereiten.

Denn physiologische Adaptationen des Herzens und des vegetativen Nervensystems könnten mit erhöhtem Vagotonus zu EKG-Auffälligkeiten führen, die nicht immer zweifelsfrei von krankhaften EKG-Veränderungen abzugrenzen sind.

Daran hat Privatdozent Dr. Jürgen Scharhag vom Uniklinikum Heidelberg vorab zum Medica-Kongress erinnert.

Sportbedingte EKG-Veränderungen gebe es bei Männern häufiger als bei Frauen.

Da die physiologischen EKG-Veränderungen bei Sportlern auch die Erregungsrückbildung beträfen, könne dies Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zur Myokarditis oder Perimyokarditis bereiten. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »