Ärzte Zeitung, 26.04.2013

Radfahren

Pulsgesteuertes E-Bike schützt vor Überanstrengung

ERLANGEN. Radfahren ohne rasenden Puls und Überanstrengung - das verspricht ein von Erlanger Forschern mitentwickeltes pulsgesteuertes Elektrofahrrad.

Dabei regelt ein Pulsmesser die Leistung des zugeschalteten Elektromotors, teilte die Uni Erlangen bei der Vorstellung des neuen E-Bikes mit. Ob auf flacher Strecke oder bei Steigungen - je nach Pulsschlag unterstützt der Motor dabei den Radfahrer stärker oder schwächer.

Der Radfahrer trägt einen Brustgut, der die Pulsfrequenz misst und an den Elektromotor weitermeldet. Wissenschaftler des Instituts für Sportwissenschaften hatten das von einem E-Bike-Hersteller entwickelte System verbessert.

Gedacht ist die Pulssteuerung vor allem für ältere Menschen und ungeübte Radfahrer. Sie können ihren vom Arzt empfohlenen Soll-Puls eingeben und brauchen sich danach nicht mehr um die unterstützende Leistung des eingebauten Elektromotors kümmern, erklärten die Forscher: "Das neue System kann so vor Überanstrengung schützen, damit ein individuelles Bewegungstraining sicher absolviert werden kann."

Der Hersteller wolle damit demnächst die Serienproduktion starten. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »